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Am 20. August ab 14 Uhr findet unter dem Motto "soupport your kiez" das dritte Friedrichshainer "Suppe&Mucke"-Straßenfest in der Gryphius- und Sonntagstraße statt
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ELIOT


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Ob Beatbox-Pionier, Graffiti im Kreuzstich oder pinke Schnitzelsemmeln aus Gips - ELIOT liebt das ungewöhnliche Arbeiten und kocht dabei heiß mit Arbeitsethos, Charme und Attitude.

www.supereliot.de

Gebäude: Beamtenwohnhaus, 1.OG links

 

Victor Alaluf



Victor Alaluf, geboren 1976 in Argentinien. Im Alter von 19 Jahren zog Victor nach Israel um. Er erhielt seinen Bachelor of Fine Arts und den Master of Fine Arts von der Haifa Universität in Israel. Heute lebt und arbeitet Victor in Berlin.

Seine Kunst ist vor allem Installations-Art, die Zeichnungen, Bildhauerei, Videokunst und andere Medien kombiniert.



 

 

victor_klEin wichtiges Leitmotiv seiner Arbeit drückt ein persönlicher Prozess der Auseinandersetzung mit verschiedenen Aspekten des Lebens, vielleicht Tod, die wir am meisten vermeiden, aus. Doch anstatt Vermeidung und Unterdrückung, präsentieren uns die Installationen eine Alternative zu einer ungehemmten Akzeptanz dieser Elemente, die normalerweise als abstoßend betrachtet werden. Die Zuschauer werden mit einer Kombination von Elementen präsentiert, die intern miteinander verwoben sind, und rund um die Konfrontation zwischen auf der einen Seite Krankheit, Schmerz, Verfall und Tod und auf der anderen Seite Gelassenheit, Sanftheit und Ästhetik kreisen. Weitere Aspekte dieser Werke präsentieren das Eindringen der körperlichen Grenze oder seine Degeneration in eine würdevolle, friedliche Art und Weise. Diese Werke können somit den Gegensatz zwischen Tod-ausdrückende Inhalte und die Formen, durch die allein diesen Inhalten ihre Existenz erhalten, beschreiben. Der Kontrast zwischen auf der einen Seite der Abstoßung, dem Schmerz und dem Leid und auf der anderen Seite der Stille, der Empfindlichkeit und der Ästhetik betont diejenigen Elemente, die häufig vermieden werden. Zudem fordern uns die Werke auf, das polarisierte Verständnis solcher Begriffspaaren, wie Leben-Tod oder angenehm- abstoßend, zu überdenken.

 

Gebäude: BWH- Beamtenwohnhaus, 1.OG, li.


 

Käte Bauer – Malerei & Zeichnung

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Die Arbeiten von Käthe Bauer bewegen sich im figurativen Grenzbereich.
Aus einem freien, assoziativen Spiel der Gedanken unter Einbeziehung des
Zufalls schafft die Künstlerin spontane, suggestive Gebilde. Traumhafte
Allegorien, unbekannte Wesenheiten, neue Symbole entwickeln sich so aus
dem Malvorgang selbst heraus und werden zu absichtlich freien
Erfindungen, zu organischen Zeichen.

Käthe Bauer studierte Malerei/Grafik an der Hochschule für Grafik und
Buchkunst Leipzig und war Meisterschülerin bei Prof. Sighard Gille. Seit
2008 lebt und arbeitet sie als freischaffende Künstlerin, zunächst in
Leipzig, seit 2010 in Berlin.

www.kaethe-bauer.de

Gebäude: BWH-Beamtenwohnhaus, 2.OG, li.

 

Anne Mundo






anne-mundo-klDie Zeichnung lebt überwiegend von der Intensität im Jetzt, sie benötigt eine Energie, die im Moment des Aufsetzens der Stiftwerkzeuge auf das Papier ganz und gar zur Stelle ist. Dabei geschieht die es aber blind,wie Derrida richtig bemerkt, insofern die zeichnende Hand sich vor die Kontrolle durch das Auge schiebt.

Anne Mundo rückt die Ausgesetztheit, die dem Zeichnen eignet, neuerlich ins Blickfeld. Bevorzugt gebraucht sie den Pinsel, die Rohrfeder und den Bleistift als Instrumente der Niederschrift.

Bezieht man in die Betrachtung der Blätter ein, wie die dargestellten Sachen hier zur Ansicht aufs Papier gelangen, dass sie nicht vollständig ‚gekonntʼ erscheinen, dass sie sich selbst ungestalt darbieten, eröffnet sich ein Blick auf die Haltung, mit der gezeichnet wird. Es ist weniger das vorgestellt Intuitive als vielmehr die radikale Offenheit, in der sich die Zeichnerin und ihr fiktives Gegenüber, begegnen. Sie scheint das Gegenüber nicht beherrschen zu wollen. Die Dinge werden nicht in ihre schöne Form „gebannt“ und der Hand der Zeichnerin werden ebenso „Fehlstriche“ zugebilligt. Bezeichnen auf einer Augenhöhe. Nicht die Präsenz der ins Papier gebannten, isoliert vor uns hingestellten Sachen ist das, was sich einem beim Betrachten einstellt, sondern ein Abdruck ihrer narrativen und fiktionalen Energie.Zu tief scheinen die gezeichneten Dinge in den Papiersaum eingesunken, als dass man den Raum des Papiers überschreiten könnte hin zum Raum der realen Welt. Die Leere des Papiers hat die Erinnerung an etwas jenseits der Striche getilgt. Oder ist diese Tilgung ein Effekt, der der eigentümlichen Zeit geschuldet ist, die sich die Striche selber nehmen? Sie umrunden sich und schließen sich ab, sie schließen sich zu etwas zusammen und schließen Anderes aus. Sie bleiben bei sich, weil das gleich bleibende Tempo der Niederschrift kaum auf Antriebsmomente schließen lässt, die von außen hineinwirken.Der Arbeitsprozess versteht sich im Bezeichnen durch das Zeichnen; und das bedeutet, sich gegenüber dem Gewussten und Gekonnten, dass sich vielfach vor die Sachen stellt, misstrauisch zu verhalten und den Dingen stattdessen einen Anblick abzuringen versuchen, der sich von unserem Bild der Dinge, die sich uns durch die Ubiquität der Sprache und eine daran orientierte, allgegenwärtige Bildwelt vor diese Sachen geschoben und unseren Begriff von ihnen geprägt hat.
  © Dr. Franziska Uhlig, Fak. Gestaltung, Bauhaus-Universität Weimar über: Anne Mundo „Randschaften“, Ausstellung in der Galerie im Turm Berlin, im Juli 2010

Gebäude:

BWH-Beamtenwohnhaus 2.OG, li.










 

Atelier Ralf Tekaat

TekaatkleinZwischen Text und Bild, Erzählung und Abstraktion pendelnd treibt Ralf Tekaat in seinen Wandinstallationen nicht nur seinen Spaß mit der Unterwanderung von Ikonen. Er legt sich selbst - stellvertretend für seine Generation, für seine Profession, für das Publikum - Rechenschaft über die Wirkungsmacht von Leitfiguren und den Bedarf an heroischen Akteuren ab. Er fahndet nach privaten Helden und öffentlichen Legenden und erfindet zugleich Helden und Mythen.
In seinen Zeichnungen verdichtet Ralf Tekaat Details aus technischen Anlagen, Utensilien mit absurdem Potential und selbst Landschaften zu eigenwillig konstruierten Entwürfen. Bei aller Genauigkeit der tadellos gesetzten Zeichnung bleiben die futuristisch anmutenden Motive im Amorphen und Ungefähren, erscheinen mitunter als ironischer Gegenentwurf zum designten Alltag. Spezifisches Kriterium seiner zeichnerischen Handschrift ist die kontrollierte Spontanität. Sie beschreibt dabei alle Grade von flüchtiger Andeutung bis zu genauester Ausführung. Neben hermetisch geschlossenen Flächen gelangen auch tiefere Schichten zur Durchsicht. Die Blei- und Farbstiftzeichnung beschreibt dabei malerische und bildhauerische Eigenschaften.

Gebäude: Beamtenwohnhaus

Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Atelier Mansour und Atelier F. Balay


Gebäude: Beamtenwohnhaus, EG

 

Atelier Adasz

Geza Georg Adasz, geboren 1978 in Budapest, studierte Malerei bei Margarete Hahner und erlangte den Grad eines Magister Artium (M.A.) am Fachbereich Sprach- und Kulturwissenschaften der Johann Wolfgang Goethe Universität, Frankfurt am Main.

Adasz' Arbeiten zeichnen sich durch ein bewusstes Oszillieren zwischen den extremen künstlerischen Ansätzen narrativer Gegenständlichkeit und konzeptuellem Informell aus. Auf der einen Seite steht das Zitieren klassischer Kompositionen, die in traditioneller Maltechnik mit einer modernen Formensprache aus dem unmittelbaren Umfeld des Künstlers verschmolzen werden. Auf der anderen Seite stehen die Werkgruppen die sich einer schnellen Interpretation durch Verzicht auf einen konkreten Bildinhalt entziehen: Aufwendige "Materialcollagen" in denen die verwendeten Materialien - allem dekorativen Reiz zum trotz - bleiben was sie sind. Zucker, Braunkohle, Fett, rohe und destillierte Pflanzenöle, mineralische Rohstoffe und künstliche Lichtquellen bieten Anlass zu weiten Assoziationen und Diskussionen über Energie und Entropie, Ökonomie und Ökologie sowie menschliche Wertmaßstäbe.

Neben seiner praktischen Arbeit setzt sich Geza Adasz für die Vermittlung zeitgenössischer Kunst und den Erhalt kultureller Freiräume ein und arbeitete in der Vergangenheit sowohl für international bedeutende Museen wie auch für junge Galerien.

Gebäude: Verwaltungsgebäude
Kontakt: www.adasz.net
 

Theater Ratten 07

rattenVerein Freunde der Ratten e.v.

Das Theater Ratten 07 gründete sich im Anschluss an das Pest Projekt des Regisseurs Jeremy Weller an der berliner Volksbühne. Weller hatte Obdachlose aus der Stadt in die Inszenierung eingebunden. Nach Abschluss der Produktion schlossen sich die obdachlosen Schauspieler zum Theater Ratten 07 zusammen. Zur Unterstützung gründeten Schauspieler und Mitarbeiter der Volksbühne den Verein Freunde der Ratten e.v..
Der Verein Freunde der Ratten e.v. und das obdachlose Theater Ratten 07 können mitlerweile auf über 17 Jahre erfolgreiche Theaterarbeit zurückblicken. Das erste berliner Obdachlosen Theater arbeitete bis 2002 unter dem Dach der Volksbühne Berlin um danach als autonome Theatergruppe seine neue künstlerische Heimat im Raw Tempel e.v. zu finden.

"Der Tagesspiegel" zum 18. Geburtstag

Kontakt:
Telefon 030 / 69 81 91 88
Fax 030 / 69 81 96 46
E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.ratten07.de

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Gebäude: Verwaltungsgebäude

 

Mobile Kunsttherapie

Mobiles Kunst- und Kreativlabor/Zeichnung/Objektbau (Bernd Seufert, Dipl. Kunsttherapeut / Künstler - Projektraum Ex2Hoch2)
Langjährige zeichnerisch-gestalterische Auseinandersetzung mit dem Thema „Figur“, darüber hinaus themengebundene, konzeptuelle Arbeiten und Objektbau.
In Planung ist das Mobile Kunst- und Kreativlabor. Es dient der ambulant aufsuchenden Arbeit z.B. in Kitas, Seniorenbegegnungsstätten und anderen sozialen Einrichtungen. Mit dem Kreativlabor lässt sich ein beliebiger Raum innerhalb kürzester Zeit in eine Werkstatt oder ein Atelier verwandeln. Der zeitliche Rahmen der Installation ist individuell zu vereinbaren.
Das Kreativlabor verführt zu einer gestalterischen Entdeckungsreise und eröffnet ein Experimentierfeld im Umgang mit Materialien und Werkzeugen. Auf diesem Wege können spielerisch Möglichkeiten erschlossen, Grenzen entdeckt, Neues erfahren oder Vergessenes wieder entdeckt werden. Im Mittelpunkt steht die Freude am schöpferischen Handeln, die Begegnung mit sich, dem Material und den Anderen in der Gruppe, im individuellen wie gemeinsamen Tun und Tätig-sein.
Die Hörkunstwerke dienen dem Kreativlabor als Basis und Ausgangspunkt.

Gebäude:
Beamtenwohnhaus

 

Kopfnuss - alternatives Theater Christine Köstermann

Das Projekt „kopfnuss“ im Keller des Beamtenwohnhauses ist eine Werkstatt in der in den letzten 8 Jahren Theater gedacht, gemacht und geatmet wurde. Im Ergebnis sind verschiedene Theaterprojekte vor allem in Zusammenarbeit mit den RATTEN07, die auch auf dem Gelände des RAW-tempel e.V. ansässig sind. Alle Stücke, die sie mit den RATTEN07 gemacht hat, wurden im Ambulatorium (Veranstaltungsort des RAW) und auf europaweiten Gastspielen erfolgreich aufgeführt. In Zukunft plant die Bühnen- und Kostümbildnerin sich verstärkt auf filmisches Arbeiten zu konzentrieren. Sie hat bereits 2 Kurzfilme und eine Mini Doku über die RATTEN07 produziert.

Gebäude:
Beamtenwohnhaus

 

Atelier Renate Schubert

Die Schwerpunkte der Arbeit sind kulturpolitischer Natur. Das Kunstprojekt „nomen est omen“ befasst sich mit deutschen und ausländischen Namen (Vornamen). Sie sind auf Samentüten mit jeweils einer Blumenabbildung gedruckt und mit Übersetzungen in deutscher oder englischer Sprache versehen.
Es wurden Namen aus 22 verschiedenen Kulturkreisen, darunter hebräische, arabische, türkische, kurdische und Namen von Roma, übersetzt. Insgesamt 200. Die Namen wurden in verschiedenen Staatsbibliotheken recherchiert. Die Zuordnung zwischen Namen und Pflanzen erfolgt nach einem freien assoziativen Prinzip.
In Berlin wurde die Installation im Körnerpark gezeigt, gefördert vom Kulturamt Neukölln.

Gebäude:
Beamtenwohnhaus


 

Die Hörkunstwerke

hoerkunstDie Hörkunstwerke sind ein offenes Netzwerk von KünstlerInnen, PädagogInnen, HandwerkerInnen und WissenschaftlerInnen, die gemeinsam Projekte aus den Bereichen Kunst, Kunstvermittlung und Neue Medien entwickeln und realisieren. Da der Projektraum im BWH zu klein wurde, setzte die Gruppe im Sommer 2008 ein 200 qm großes Gebäude auf dem brachliegenden RAW-Areal instand und bewahrt das Haus damit vor dem Verfall. Unter dem Namen EISDIELE entwickelte sich das Haus zu einem lebendigen Ort der Vernetzung und Erprobung kultureller Praxis. Viele Menschen aus der Nachbarschaft, die Freie und die Technische Universität sowie die Universität der Künste gehören seitdem zu ihren Kooperationspartner. Alle haben erkannt: Berlin fehlt ein experimenteller Veranstaltungsort an dem Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen, beruflichen und institutionellen Zusammenhängen kulturelle Praxis erproben, wahrnehmen und genießen können. Das Projekt EISDIELE behebt diesen Missstand. Bitte verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen auf der Homepage.
Auch die Schnittstelle zum sozialen Feld interessiert die Hörkunstwerke. Ein Teil der Hörkunstwerker, ausgebildet im künstlerischen wie auch pädagogischem und therapeutischem Feld, arbeitet mit dem Sozialpsychiatrischen Dienst des Bezirkes und freien Trägern zusammen. Zum einen erhalten Menschen mit Behinderungen und seelischen Schwierigkeiten eine sorgfältige Betreuung und ihnen wird damit eine möglichst eigenständige Teilhabe am Lebens- und Arbeitsalltag eröffnet. Die Hörkunstwerke verfügen über ein mobiles Spiellabor (Mobile Kunsttherapie: www.BerndSeufert.de), ein Handlungs- und Fotoarchiv (Kunstvermittlung:www.kunstkoop.de) und stehen im regen Austausch mit Bildungsträgern und Archiven. Zum anderen realisieren sie seit 2003 die Installation HörLiegen, ein kooperatives Kunstprojekt. Hier werden Menschen, die bisher wenig Berührungspunkte zur Kunst haben, motiviert neue Kommunikationsmöglichkeiten zu entdecken, eigene Gestaltungs- und Lebenskonzepte zu befragen und ihren Alltag aktiv mit zu gestalten.

Homepage:
www.hoerkunstwerke.de

Gebäude:
Beamtenwohnhaus

 

Atelier Kuschel

Malerei, Installationen, Farbgestaltung drinnen und draußen.
Joachim Kuschels Gesamtwerk bildet mit einem Konvolut von über 9000 Werken ein Zeugnis der zeitgenössischen Malerei in Deutschland 1959-2007. Er ist seit 1999 aktives Vereinsmitglied des RAW tempel. Im Atelier Kuschel werden unter Mitarbeit von Dietmar Winkler die künstlerischen Vorhaben im Innen- und Außenbereich des RAW-tempel geplant und umgesetzt sowie Ausstellungen für unterschiedliche Räume konzipiert. Wesentliche Gebäudeteile auf dem Gelände wurden unter seiner Federführung renoviert und instand gesetzt.

Gebäude:
Beamtenwohnhaus

 
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